Unser Anliegen

Kultur der Achtsamkeit

Die "Kultur der Achtsamkeit" hilft eine sicherere Umgebung für Kinder, Jugendliche und erwachsene Schutzbefohlene aufzubauen. Sie macht sensibler dafür, wie die Rechte von Mädchen und Jungen, jungen Frauen und Männern oder erwachsenen Schutzbefohlenen und deren Partizipation verwirklicht werden können.

Die kirchliche Präventionsarbeit strebt daher die Förderung von persönlicher und institutioneller Achtsamkeit an. Eine Kultur, die darauf basiert, fordert einen feinfühligeren Umgang mit sich selbst und in der Beziehung zu den Mitmenschen. Neben einem behutsamen und wertschätzenden Umgang mit den Mitmenschen, beinhaltet sie ebenso einen achtsamen Umgang mit der eigenen Person, mit den eigenen Gefühlen, Gedanken und Sinneseindrücken.

Die Entwicklung der "Kultur der Achtsamkeit" fordert einen grundsätzlichen und nachhaltigen Wandel in der Beziehung zu Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen. Das bisherige Denken und Handeln ist zu reflektieren, die Lebens- und Arbeitsräume sind auf ihre Angemessenheit zu kontrollieren. Wahrnehmung und Aufmerksamkeit werden u. a. durch Stress deutlich reduziert. Daher sind Arbeitsräume und Arbeitsgewohnheiten auf Stressoren zu überprüfen, gegebenenfalls sind stressreduzierende Maßnahmen einzuleiten.

Was zu tun ist...

  • spüren, hinsehen und nicht wegschauen
  • eigene Stärken und Schwächen annehmen
  • eine „Weitwinkelsicht“ einnehmen, um bisher Übersehenes (wieder) zu sehen