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Die Bereiche des Curriculum

Bereich B: SEHEN

Vier Spalten mit der Bezeichnung Wissen, Sehen, Urteilen, HandelnLink zum Curriculum WissenLink zum Curriculum SehenLink zum Curriculum UrteilenLink zum Curriculum Handeln

Hier geht es zum Curriculum Bereich A: Wissen

Hier geht es zum Curriculum Bereich B: Sehen

Hier geht es zum Curriculum Bereich C: Urteilen

Hier geht es zum Curriculum Bereich D: Handeln

  • (B1) Wahrnehmungskompetenz Täterstrategie

    Wahrnehmungskompetenz Täterstrategie:

    • Psychologie von Täter/innen nach Finkelhor
    • Strategien von Täter/innen: Grooming, Isolierung, Schweigegebot
    • Aufdecken potentieller Täterdynamiken in der Personalgewinnung?

    Ziel:

    Die Teilnehmenden verfügen über Wissen und Methoden, um (potentielle) Täter/innen und Übergriffigkeiten wahrzunehmen.

  • (B2) Wahrnehmungskompetenz Psychodynamik Opfer

    Wahrnehmungskompetenz Psychodynamik Opfer:

        • Häufige psychische und körperliche Verletzungen von Kindern und Jugendlichen durch sexualisierte Gewalt
        • Verarbeitungsmuster in Abhängigkeit zur erlittenen Tat
        • Achtsame Gesprächsführung

        Ziel:

        Die Teilnehmenden reflektieren ihre Haltung, wie sie von Missbrauch betroffene Menschen wahrnehmen können und wie sie diese ermutigen, sich anzuvertrauen und das Schweigegebot zu brechen.

      • (B3) Reflektion des eigenen Verhaltens

        Reflexion des eigenen Verhaltens gegenüber Schutzbefohlenen und Reflexion der eigenen Anteile beim Thema:

            • Persönliche biographische Verortung (Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen und den Grenzen anderer; Auseinandersetzung mit der Balance von Nähe und Distanz; Auseindersetzung mit Macht und Machtmissbrauch; Auseinandersetzung mit Mann- und Frau-Sein; Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität; Auseinandersetzung mit der Rolle als Vertrauensperson; Übertragung - Gegenübertragung)

            Ziel:

            DieTeilnehmenden erweitern ihre eigenen emotionalen und sozialen Kompetenzen (persönliche Haltung zu der Thematik entwickeln bzw. reflektieren), setzen sich mit den eigenen Erfahrungen auseinander und gewinnen mehr Handlungssicherheit, wenn ihnen Betroffene von sexualisierter Gewalt berichten.

          • (B4) Wahrnehmung von begünstigenden Situationen

            Wahrnehmung von begünstigenden Situationen und Gefährdungssituationen im Arbeits- und Tätigkeitsbereich:

            • Risikoanalyse: Sicherheitslücken im System erkennen
            • Bestimmung von professionellem Nähe-Distanz-Verhalten

            Ziel:

            Die Teilnehmenden können erkennen und bennnen, wo innerhalb der Strukturen ihrer jeweiligen Arbeitsgebiete potentiell Missbrauch begünstigende Faktoren vorliegen.