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Die Bereiche des Curriculum

Bereich A: WISSEN

Vier Spalten mit der Bezeichnung Wissen, Sehen, Urteilen, HandelnLink zum Curriculum WissenLink zum Curriculum SehenLink zum Curriculum UrteilenLink zum Curriculum Handeln

Hier geht es zum Curriculum Bereich A: Wissen

Hier geht es zum Curriculum Bereich B: Sehen

Hier geht es zum Curriculum Bereich C: Urteilen

Hier geht es zum Curriculum Bereich D: Handeln

  • (A1) Grundlagen

    Grundlagen der Sexualwissenschaft/ Psychologie/ Theologie/ Organisationssoziologie zu Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Schutzbefohlenen:

    • Begriff der Schutzbefohlenen
    • Ausmaß von sexuellem Missbrauch an Schutzbefohlenen
    • Formen der Kindeswohlgefährdung sowie Formen des sexuellen Missbrauchs an alten Menschen, Menschen mit Behinderung
    • Definition und Epidemiologie von sexualisierter Gewalt
    • Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen
    • Definition von Resilienz und Vulnerabilität
    • Wahrnehmungspsychologie: „Wahrnehmungsfallen“ und achtsame Wahrnehmung
    • Entwicklungsphasen der Sexualität
    • Lebenswirklichkeit von Heranwachsenden

     


     

    Ziel:

    Die Teilnehmenden können auf der Grundlage des Ausmaßes von sexualisierter Gewalt sowie durch die grundlegende Kenntnis von Formen sexualisierter Gewalt sowie Folgen für die von Missbrauch betroffenen Opfer und deren Angehörigen die Bedeutung der Thematik erkennen.

  • (A2) Kultur der Achtsamkeit

    Kultur der Achtsamkeit als Leitbild des Bistums Trier:

    • Paradigmatische Wende: von Kindern/ Jugendlichen/ Erwachsenen Schutzbefohlenen her denken
    • UN-Kinderrechtskonvention "Und er stellte ein Kind in ihre Mitte" –biblische Begründung von Partizipation
    • Kultur der Achtsamkeit
    • Definition und Anwendung von Achtsamkeit als Haltung
    • Begriff der Achtsamkeit
    • Wahrnehmungspsychologie: Selbsttäuschung, "Tunnelblick", stressbedingte Einschränkungen
    • Schwierigkeiten gelingender Kommunikation zu "intimen/ schambehafteten" Themen
    • Sozialpsychologie: Groupthinking, kollegiale "Beißhemmung", Angst

    Ziel:

    Die Teilnehmenden wissen um den Beitrag, den sie innerhalb des Bistums im Sinne der Prävention gegen sexualisierte Gewalt und der damit verbundenen Idee einer neuen Kultur achtsamen Miteinanders leisten können und kennen zugleich die Instrumente des Schutzkonzeptes. Zugleich wissen die Betroffenen darum, dass es keineswegs um den Ausspruch eines Generalverdachts gegenüber Mitarbeitenden, sondern vielmehr um das Aufmerksam machen auf diese Kultur der Achtsamkeit geht.

  • (A3) Kenntnis zu sexuellen Missbrauch

    Kenntnis zu sexualisierter Gewalt begünstigenden Umständen in Institutionen und deren Prävention:

    • Strukturen von Macht/ Ohnmacht in institutionellen Kontexten
    • Institutionelles Schutzkonzept und daraus resultierende Maßnahmen zur Prävention als Teil des Qualitätsmanagements ("Erweitertes Führungszeugnis (Datenschutz, rechtliche Rahmenbedingungen, Rolle Kirchlicher Notar) als Teil der Personalauswahl; Verhaltenskodex und Verpflichtungserklärung; Selbstauskunftserklärung; Beratungs-und Beschwerdewege (C.I.R.S.) als Teil des Risikomanagements; Personalentwicklung Schulungen; Rolle der Geschulten Fachkräfte)

    Ziel:

    Die Teilnehmenden wissen um die Gefahren, die institutionelle Kontexte für Möglichkeit von sexualisierter Gewalt darstellen, und lernen Instrumente kennen, um gegen zu steuern.