Institutionelles Schutzkonzept

Das Anliegen des Bistums Trier

Gelungene Prävention sexualisierter Gewalt umfasst verschiedene Elemente. Nur die Gesamtheit der Maßnahmen sichert Qualität. Die Präventionsordnung greift dafür die Idee des Institutionellen Schutzkonzeptes auf, das jede Institution vorlegen soll. Dessen Ziel ist es, eine Kultur des achtsamen Miteinanders entwickeln zu helfen. Dafür ist schon in der Konzeptionierung wichtig, dass alle Mitarbeitenden partizipativ beteiligt werden. Und auch Kinder, Jugendliche und erwachsene Schutzbefohlene selbst sollen beteiligt und immer wieder einbezogen werden, wenn es darum geht das Schutzkonzept aufzubauen, zu justieren und weiter zu entwickeln. Hier wird deutlich, dass nur eine Grundhaltung des Respekts vor den Rechten von Kindern und Jugendlichen (siehe UN-Kinderrechtskonvention) das Fundament eines solchen Schutzkonzeptes sein kann.

Die Präventionsordnung sieht vor, dass ein Schutzkonzept für jeden Bereich „maßgeschneidert“ wird. Ein solches Schutzkonzept setzt voraus, dass man mit einer Risikoanalyse beginnt und den eigenen Arbeitsbereich darauf „abklopft“ was seine Stärken und Schwächen sind.


Institutionelles Schutzkonzept Personalauswahl und Personalentwicklung Verhaltenskodex und Verpflichtungserkärungen Beratungs- und Beschwerdewege Nachhaltige Aufarbeitung Qualitätsmanagement Aus- und Fortbildung Partizipation Analyse des Arbeitsfeldes Kultur der Achtsamkeit

Fazit

Das Ziel, eine neue Kultur der Achtsamkeit aufzubauen, das die Präventionsordnung für das Bistum Trier setzt, wird nur erreicht werden, wenn in jedem Bereich aktiv die Verantwortung angenommen und wahrgenommen wird. Denn sichere Räume für Kinder, Jugendliche und erwachsene Schutzbefohlene entstehen nur, wenn jeder in seinem Bereich mit anpackt.

Stand 04/2017