Im Prozess bleiben

5 Qualitätsmanagement

Viele wünschen sich, dass man einmalig ein gutes System präventiver Maßnahmen auf den Weg bringt und damit den Schutz von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen auf Dauer garantiert. Aber das funktioniert in einem sich schnell verändernden Arbeitsfeld nicht. Die Teilnehmenden in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen wechseln und ebenso die haupt- und ehrenamtlichen Verantwortlichen. Immer wieder muss man sich daran erinnern, was man sich vorgenommen hat, und es muss überprüft werden, ob die getroffenen Maßnahmen noch greifen.

Neue Kommunikationsmedien (z. B. Internet) schaffen viele Chancen für eine motivierende und offene Kommunikation. Aber sie enthalten genauso neue Stolpersteine, die Täter und Täterinnen ausnutzen können.

Hilfreich ist es, wenn klar ist, wer das Thema lebendig hält. Das kann eine Person sein (so wie die „geschulte Fachkraft“, die in der Präventionsordnung vorgeschlagen wird) oder ein Präventionszirkel oder ein regelmäßiger Tagesordnungspunkt bei Jahresreflexionen oder Planungssitzungen.

Was zu tun ist...

  • Geschulte Fachkraft benennen und ausbilden, die das Thema Prävention lebendig hält
  • Überprüfungsroutinen für Verhaltenskodex usw. etablieren

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