Prävention im Bistum

Agenda & Aufgaben der Fachstelle Kinder- und Jugendschutz

Agenda:

Für die Arbeit der Fachstelle hat eine Präventionsrunde zusammen mit mehr als 50 Fachleuten aus allen Bereichen des Bistums eine Agenda erarbeitet; sie beschreibt das Arbeitsprogramm von 2012 bis 2022.

„Es geht dabei darum, ausgehend von der Perspektive der damaligen und der heutigen Kinder und Jugendlichen, einen Wandel zu vollziehen. Nicht aufgeregte Aktion, um sich nach außen zu beweisen, ist dabei angezielt. Ziel ist vielmehr, aus dem "Erschüttert-sein" heraus die Kraft zu gewinnen, neu zu planen und zu denken. Dazu gehört die Gewissheit, dass alle Anstrengungen nur dann Erfolg haben werden, wenn sich die Haupt- und Ehrenamtlichen des Bistums gemeinsam auf den Weg machen, um Prävention sexualisierter Gewalt zu einem selbstverständlichen Bestandteil unseres Bistumsalltags werden zu lassen.“ (aus: Agenda der Fachstelle Kinder- und Jugendschutz im Bistum Trier vom 12.03.2012, S. 6)

Aufgaben:

Umsetzung der Präventionsordnung der DBK Abschnitt IV: "Koordinationsstelle zur Prävention von sexuellem Missbrauch"

  • „Fachberatung bei der Planung und Durchführung von Präventionsprojekten,
  • Vermittlung von Fachreferentinnen und -referenten,
  • Beratung von Aus- und Weiterbildungseinrichtungen,
  • Weiterentwicklung von verbindlichen Qualitätsstandards,
  • Information über Präventionsmaterialien und -projekte,
  • Vernetzung der Präventionsarbeit inner- und außerhalb der Diözese,
  • Öffentlichkeitsarbeit in Kooperation mit der jeweiligen Pressestelle."
  • Koordinierung der Fachgruppe Prävention
    - Auswahl und Einsatz
    - fachliche Betreuung
    - Intravision und Fortbildung
  • Funktion im Rahmen des Prozesses zur Einholung des Erweiterten Führungszeugnisses
  • Gestaltung eines 10-Jahre-Prozesses mit dem Ziel der Entwicklung einer „Kultur der Achtsamkeit“
  • Fundraising / Projektmittel
    - Erwirtschaftung von Mitteln zur Durchführung von innovativen Projekten, von "Leuchtturm-Projekten"