Wenn ein Verdacht besteht...

Ein Hinweis zuvor:

Wenn Sie weitergehende Verdachtsmomente haben, empfehlen wir, professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. So können Sie Klarheit gewinnen, wie sie als Eltern, Angehörige oder als Erzieherin bzw. Erzieher, Lehrerin oder Lehrer, Seelsorgerin oder Seelsorger weiter vorgehen können.

Es gibt mehrere Möglichkeiten Unterstützung zu erhalten, sowohl von kirchlicher Seite als auch von konfessionsunabhängigen Institutionen.

Das Bistum Trier ist Träger von Lebensberatungsstellen. In den letzten Jahren sind die Mitarbeitenden der Lebensberatungsstellen vermehrt im Feld Kinder- und Jugendschutz (z. B. entwicklungspsychologische Beratung als präventives Angebot, § 8a und b SGB VIII, Kindeswohl im Kontext hochstrittiger Trennungen/Scheidungen u. v. m.) angefragt und aktiv gewesen. Die Beratung durch die Mitarbeitenden ist umfassend und an den Bedürfnissen des Opfers orientiert. Sie können unter anderem auch besprechen, wie die weiteren Schritte eines rechtlichen Vorgehens sind. Sie erhalten Hinweise auf örtliche Opferberatungsstellen, die Ihnen im Feld erfahrene Anwälte nennen können. Mit diesen können Sie strafrechtliche Fragen unter dem Schutz des Mandantengeheimnisses ausführlich erörtern.